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Pathetic

Aha. Du bist also ein misanthropischer, pessimistischer Soziopath. Sagt deine Psychologin. Wozu du die brauchst, ist mir sowieso schleierhaft. Wahrscheinlich damit dir jemand bestätigt, wie schlecht es dir geht.
Dir geht es immer schlecht, das ist das einzige, woran du denken kannst. Dabei vergisst du völlig, wie gut es dir eigentlich geht. Aber das siehst du nicht, davor verschließt du die Augen. Du würdest dich lieber ins eigene Fleisch schneiden als zuzugeben, dass du eigentlich keine Probleme hast. Und den Konjunktiv kann man da getrost weglassen, nur so nebenbei.
Du bist einfach zu faul, zu bequem, zu träge, um dich aus deiner selbst erwählten Lethargie, die du gern „Depression“ schimpfen würdest, zu erheben. Man könnte ja glücklich sein, und wie würde das zu deinem Image passen? Würde sich dann überhaupt noch jemand für dich interessieren? Wohl eher nicht, du bist nämlich erbärmlich, langweilig und typisch durchschnittlich Mensch. Aber selbst deine „düstere“ und „alternative“ Seite wird nur zu bald durchleuchtet werden, und deswegen hältst du die anderen auf Abstand. Daher anscheinend das „misanthropisch“, hm?
Aber du bist so entsetzlich schwach, dass du – gegen deinen eigenen Willen – immer wieder menschliche Nähe suchst, dich danach verzehrst, weil du selbst – aus gutem Grund, glaub mir – nicht an dich glaubst. Doch auch die anderen werden nicht an dich glauben. Sie halten dich heute noch in ihren Armen, während sie dich morgen schon vergessen haben. Selbst die größte Nähe, die engste Vertrautheit ist zeitlich begrenzt. Und bei jemanden wie dir ist die Zeitspanne noch weitaus kürzer.

Und dann immer dieses düstere, suizidale Gequatsche – selbst wenn es nur in deinem Kopf statt findet. Du hast doch nur Angst davor, Hoffungen zu äußern. Man könnte ja enttäuscht werden, und so schwach wie du bist, verkraftest du das nicht. Also lieber die Hoffung nicht zulassen und sich zum dunklen Geschwafel zwingen und sich selbst schön betrügen. Was anderes kannst du anscheinend nicht.
Ach ja, dein ganzes Ritzen kannst du auch sein lassen. Du hast sowieso nicht den Mut dich umzubringen. Die Angst ist zu groß. Aber du lechzt nach Aufmerksamkeit wie ein sabbernder, besinnungsloser Hund, da sind ein paar rote Linien natürlich hilfreich. Viel Glück, du wirst es doch nicht schaffen, eine Person zu finden, die dich will und mag. Dafür bist du zu beherrscht von Ängsten, zu schwach, zu ERBÄRMLICH. Merks dir endlich.
Wenn du es wirklich wollen und versuchen würdest, könntest du ein glückliches oder zumindest zufriedenes Leben führen. Aber nein, spiel doch lieber den soziopathischen Märtyrer. Und das beste ist ja noch, dass du denkst, anderen Menschen zu helfen und für sie da zu sein. Du bist doch viel zu sehr mit dir selbst beschäftigt, kämpfst mit deinen imaginären Problemen und vergisst darüber all die Menschen, die dir einmal wichtig waren.
Und wenn deine Psychologin dich wieder mal einen misanthropischen, pessimistischen Soziopathen nennt, dann sag ihr doch mal, was du wirklich bist: ein träger, schwacher Feigling, der nach Aufmerksamkeit und Individualität sucht und (so sehr ich es auch hasse mich zu wiederholen) erbärmlich ist.
20.1.10 14:34
 


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